Heiße Eisen – Geschichte und Geschichten aus dem Münsterland

Zu Besuch bei 400 Schafen und annähernd 1.000 „Piepkokenisen“ 

Die Schäferei Reckfort in Nordwalde war Ziel der Pedalritter des Heimatvereins Rheine. Schäfermeister Reckfort begrüßte die Radler aus Rheine auf seinem denkmalgeschützten Gräftenhof unter einer gewaltigen Hofeiche mit 5 uralten Gebäuden aus einer anderen Zeit.

Auf der riesigen typischen Tenne im Haupthaus mit dem großen Herdfeuerraum lauschten die Besucher bei knisterndem Holzfeuer seinen Erzählungen: von der über 400 Jahre alten Hofanlage, die umfangreiche Herdfeuergerätesammlung und der Aufzucht und der Vermarktung von Lämmern und Schafen. Es fehlten im Feuer eigentlich nur einige piepende „Piepkokenisen“ mit leckerem Inhalt.  

Im kleinen Museum, das sich mit der Geschichte alter Herdfeuergeräte befasst, konnten sich die Radler aus Rheine davon überzeugen das tatsächlich an die 1.000 „Piekokenisen“ - mit vielfältigen Schmuckmotiven und Gravuren - und hunderte diverser Herdfeuergeräte hier ihr endgültiges Zuhause gefunden haben.

Anschließend wurden ausführlich Lammfell- und Wollprodukte begutachtet und einige Teile, insbesondere Fahrradsatteldecken und Schafwollsocken, wechselten den Besitzer.

Über Lintel´s Kotten, auf verschlungenen Pfaden entlang am renaturierten Emsdettener Mühlenbach, durch den „Freistaat Ahlbrock“, durch Mesum und Hauenhorst erfolgte dann die Rückfahrt nach Rheine.

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