Maiandacht im Grünen am Heimathaus Hovesaat

 Maiandacht 2018

Es ist seit einigen Jahren Brauch, dass der Heimatverein Rheine zur plattdeutschen  Maiandacht im Grünen einlädt. So auch in diesem Jahr.

Am Freitag, dem 25. Mai trafen sich ca. 60 Personen am Bild der Mutter Gottes um in plattdeutscher Sprache zu beten und zu singen. Der Bildstock wird liebevoll gepflegt und vermittelte mit Kerzen und Blumen geschmückt eine gute Atmosphäre. Gestaltet wurde die Andacht von Pfarrer Erich Elpers und Margret Pentzek vom Heimatverein. Der Gitarrenkreis aus St Antonius begleitete die Feier musikalisch.

Der Vorsitzende, Heinz Löring begrüßte die Gäste und gab das Wort an Pfarrer Erich Elpers. Der verstand es in plattdeutscher Sprache Maria zu würdigen und stellte den Bezug zu unserer Zeit und unseren Aufgaben im Leben heute dar. Upp plattdütsch sagg he:,, Wu wass dat wull för Maria? Äs jung Wicht een Kind to kriegen ohne Vadder. Wass dat anners es vandage.
De Lüde sind nich fröndlik, wenn se nich wiet, wat dor würklich Sake is. Un in de Tiedt besoch Maria öhre Cousine Elisabeth,
de auk in Ümstännen wass. in dat Hus von Elisabeth singt Maria to Ehre Goutts dat us bekannte Magnificat. ,, Mine Siäle is vull von Gotteslouw, un min Geist kann sik nich Laoten för Fraide üwer Gott, de min Heiland is.'' So was Maria, auk in Naut konn se glaiben un Gott priesen, weil se upp em vertrude. Se häff beliäwt wu öhren Souhn de Menschken in Naut holpen  häff, de Kranken  un alle de ehm naidig brukten.

So gelang es Pfarrer Elpers, die Verbindung zu uns herzustellen, indem er auf Randgruppen, Flüchtlinge und Kranke hinwies, die unsere Hilfe brauchen. Zum Schlusss stellten die Teilnehmer ihre Kerzen vor den Bildstock um ihre Bitten damit zu unterstreichen.

Heinz Löring dankte allen Helfern und lud zum geselligen Teil ein. Am Heimathaus war der Grill bereit und das Ehepaar Strecker bewirtete alle auf das Beste. So war für Körper, Geist und Seele alles getan und der Abend klang aus mit der Bitte, die Tradition beizubehalten.


 

Tagestour des Heimatvereins nach Arcen/NL

Heimatverein

Der Heimatverein Rheine hatte seine Mitglieder zu einer Fahrt nach Arcen zu einem der vielseitigsten Blumen- und Pflanzenparks Europas eingeladen.

Im Vorfeld der Fahrt wurde immer wieder gefragt, wo Arcen denn liegen würde. Es kannte kaum jemand diesen Park. Der Park liegt im Norden der Provinz Limburg in den Niederlanden. Zum Park gehört ein Schloss, das bis zum Jahre 1931 bewohnt war. Danach folgte Leerstand und Verfall. 1986 kaufte eine Stiftung das 32 ha umfassende Landgut mit dem Schloss. Die Stiftung begann dann mit einer umfassenden Renovierung des Schlosses und der dazu gehörenden Außengebäuden. 1986 wurde dann innerhalb von 2 Jahren der vielseitigsten Blumen- und Pflanzen-Parks Europas geschaffen, der dann im Jahr 1988 vom Prinzen Bernhard eröffnet wurde. Der Park verfügt über 15 einzigartige Gärten und eine Vielzahl von Bäumen unterschiedlichster Arten. Der Park ist so schön, dass er schon 3 Jahre in Folge zum schönsten Park der Provinz Limburg proklamiert wurde.

Während eine zweistündigen Führung wurden nicht nur die Blumen-Anpflanzungen bewundert, sondern man lernte auch eine Vielzahl von Bäumen kennen, die bisher völlig unbekannt waren.

Zum Kaffeetrinken ging es dann nach Hamminkeln zu einem an einem Waldsee gelegenen Cafe, das zu dem schönsten und originellsten Cafes des niederrheinischen Region zählt. Das Haus hat eine besondere Atmosphäre und der nach Großmutters Rezepten gebackene Kuchen schmeckte allen sehr gut. Hier genoss man den Abschluss eines erlebnisreichen Tages.

Impressionen aus dem Blumen- und Pflanzenpark Arcen

Fotos: Heiner Trübert

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