Grünkohlessen 2021

 

Schon seit Jahren ist es im Heimatverein Rheine Tradition, dass einmal im Jahr Grünkohl gegessen wird. Auch in diesem Jahr waren wieder viele Heimatfreunde ins Heinmatverein Hovesaat bekommen.

In seiner Begrüßung stellte der Vorsitzende Heinz Löring die Frage, warum Grünkohlessen heute so beliebt ist. Er vermutet, das es wohl daran liegt, dass der Grünkohl ein sehr altes Gemüse ist, dass in früheren Jahren erst dann im Garten geerntet wurde, wenn es gefroren hatte. In seiner Jugendzeit habe er nie Grünkohl, sondern immer nur Moos gegessen, das mindestens einmal in der Woche durcheinander mit Wurst und Speck gekocht wurde. War der grünkohl früher ein Essen für arme Leute, ist er heute zu einer Delikatesse geworden.

An dem Abend wurde auch durch verschiedene Spielrunden, in denen es um Geschick und Wissen ging, der Grünkohlkönig bzw. die Grünkohlkönigin des Jahres 2021 ermittelt. Nach hartem Ringen gelang es Günter Herberg die Königswürde des Jahres 2021 zu erringen. In Hans Scholz und Reinhold Rottwinkel hatte er ernst zu nehmende Konkurenten in diesem Wettstreit.

Der lecker gekochte grünkohl nach westfälischer Art mit Fleischbeilagen und die kühlen Getränke trugen dazu bei, dass das Grünkohlessen allen in guter Erinnerung bleibt. Für das Gelingen des Abends bedankte sich der Vorstand bei allen ehrenamtlich Mitwirkenden, die durch den Einsatz zum Gelingen dieses Abends wesentlich beigetragen haben.

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 Auf dem Bild von links nach rechts: Reinhold Rottwinkel, Hans Scholz, Grünkohlkönig Günter Herberg und Heinz Löring (Vorsitzender)

 

 

Wieder Leben auf der Hofanlage des Heimathauses Hovesaat

 

Die Corona-Pandemie hat das Vereinsleben zum Erliegen gebracht. Die letzte Veranstaltung fand  im Februar 2020 statt. Groß war da die Freude, als es hieß,  wir können wieder Veranstaltungen durchführen, wenn wir die Hygiene-Vorschriften beachten.

10. Juli 2021 – Tag des Bauerngartens

BauerngartenWestfalen veranstaltete an diesem Samstag den „Tag des Gartens“. Da wir auf unserer Hofanlage einen nach historischem Vorbild angelegten Bauerngarten haben, der heute in seiner Art eine Rarität darstellt, weil hier neben Gemüsepflanzen noch vieles andere zu finden ist, was in früheren Jahren zum Garten gehörte. Der Bauerngarten wird liebevoll bepflanzt und gepflegt von Ruth Richter. Unser Angebot wurde von vielen Interessierten angenommen, die von der Vielfalt der Anpflanzungen begeistert waren. An diesem Tag war auch erstmalig die von unserer handwerklichen Dienstagsgruppe neugestaltete Tenne zu besichtigen.

 17. Juli 2021 – Singen am Lagerfeuer

GitarrengruppeWer kennt sie noch, die alten Fahrten-, Wander- und Volkslieder, die aus einer längst vergangenen Zeit stammen. Weil wir Vergangenes für die Zukunft erhalten wollen, haben die diesen Abend am knisternden Lagerfeuer angeboten. Unser Angebot über von etwa 90 sangesfreudigen Mitgliedern und Bürgerinnen und Bürger unsere Stadt angenommen. Das Singen der altvertrauten Lieder wurde begleitet von einer Gitarren-Gruppe unter Leitung von Margret Schepers. Am Ende der Veranstaltung waren sich alle einig, dieses Liedgut darf nicht verloren gehen. Im kommenden Jahr muss diese Veranstaltung wieder stattfinden.

  1. August 2021 – Back-Tag

BacktagWas schon zu einer monatlichen Tradition geworden war, konnte wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden, nämlich der Back-Tag. Schon am Samstagnachmittag hatte Frank Richter den steinernen Backofen im denkmalgeschützten Backhaus angeheizt und zur nächtlichen Stunde nochmals nachgeheizt, so dass das Back-Team um Mechthild Eilinghoff frühmorgens zunächst mit dem Backen von Broten und dann mit dem Backen von Butter- und Streuselkuchen beginnen konnte. Schon lange vor den bekanntgegebenen Verkaufszeiten bildeten sich Schlagen vor dem Backhaus und die Tenne des Heimathauses füllte sich immer mehr, um den frischgebackenen Butter.- und Streuselkuchen mit einem Pott Kaffee zu genießen  und miteinander ins Gespräch zu kommen.


 

Spende für Entwicklungsprojekt in Uganda

Es ist guter Brauch, dass die Mitglieder des Heimatvereins Rheine beim Neujahrsempfang ein von Pfarrer Erich Elpers initiiertes Entwicklungsprojekt in Uganda finanziell unterstützen.

Pfarrer Elpers berichtete über den Fortgang des Projektes. Im Jahre 2019 konnte unter anderem die Schule fertiggestellt werden, so dass ein geordneter Unterricht möglich ist. Auch die Trinkwasserversorgung wurde verbessert.

Spende Uganda

 

Heinz Löring freute sich, Pfarrer Elpers den in der Versammlung gespendeten Betrag in Höhe von 630,00 € zum weiteren Ausbau des Entwicklungsprojektes in Uganda zu übergeben.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

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