Willkummen leiwet Fröhjaohr

so lautete das Thema des plattdeutschen Nachmittags, zu dem der Heimatverein Rheine, am Sonntag, mit heiteren Geschichten und schwungvollen Liedern geladen hatte.

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Knapp 70 Besucher kamen zu dieser Veranstaltung, die wieder einmal, wie schon in den Jahren zuvor, mit viel Engagement von Margret Pentzek vorbereitet wurde. Margret Pentzek hielt auch die Begrüßungsrede und wies daraufhin, dass am 17.3. der Namenstag Gertrud gefeiert wird und der für viele als der Gartentag gilt, da die „heilige
Gertrud“ früher schon als Frühjahrsbotin galt. Mit den Worten „ Den Frühling begrüßen wir mit Musik und Döhnkes von früher und heute“ begann für alle ein heiterer Nachmittag.

Als besondere Gäste kamen diesmal 13 Sängerinnen und Sängern des Rheiner-Eisenbahnchor. Mit plattdeutschen Liedern begeisterten diese das gesamte Publikum und luden zum mitsingen ein. Gute Unterhaltung mit spannenden und heiteren Geschichten und Gedichten garantierten Maritta Brüggemann-Krühler und Margret Pentzek. Themen wie „de Katte un de sötte Miälk o. Erdbeeren“, „dat duer erkoffte Namensdagsgeschenk und „ du draffst nich naschen“ trugen u.a. zur guten Stimmung bei. Bei Kaffee und Rosinenbrot sowie Schwarzbrot mit Schinken und Käse stärkten sich alle Besucher.

Am Ende bedankten sich die sehr zufriedenen Gäste mit Applaus und herzlichen Dank an alle Mitwirkenden. Einen besonderen Dank sprach der Vorsitzende des Heimatvereins Rheine, Heinz Löring, Margret Pentzek aus, die es unermüdlich wieder einmal geschafft hat, mit einem bunten Programm die Gäste zu begeistern. Ein weiterer besonderer Dank galt Maritta Brüggemann-Krühler und dem Rheiner-Eisenbahnchor für die unterhaltsamen
Darbietungen sowie dem Wirtsehepaar Rolf und Kirsten Strecker für die liebevolle Vorbereitung der Veranstaltung.

Nach unterhaltsamen zwei Stunden war Schluss, sehr zufriedene Besucher bedankten sich mit großem Applaus.


 Fischessen im Heimathaus

2019 Fischessen HV

Es ist guter Brauch, dass der Heimatverein Rheine seinen Mitgliedern im Heimathaus Hovesaat jährlich ein Fischessen anbietet. Vorsitzender Heinz Löring freute sich über eine gute Beteiligung und ging in seiner Begrüßung kurz auf den Sinn des Fischessens ein. Das Fischessen, traditionell vorgesehen am Aschermittwoch, geht nicht auf die Katerstimmung nach den Karnevalstagen zurück, sondern hat religiöse Gründe. In der Kath. Kirche gelten Aschermittwoch und Karfreitag als Abstinenztage, an denen das Essen von Fleisch verboten ist. In dem Begriff Karneval steckt bereits die Ankündigung der fleischlosen Zeit. Daher kommt in der Fastenzeit anstelle von Fleisch vielfach Fisch auf den Tisch. Dieses wird auch heute noch in den Klöstern so gehalten. Da das Fischbüffet förmlich zum Genießen einlud, wurde es im Heimathaus einem genussvoller Abend.


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