Dank an die ehrenamtlichen Helfer des Heimatvereins

Heimatverein Ehrenamtstag 2018

Es ist guter Brauch im Heimatverein Rheine, sich einmal im Jahr bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für die Mitarbeit im und um das Heimathaus Hovesaat zu bedanken. Nur dieses ehrenamtliche Denken und freiwillige Handeln schafft die Voraussetzung, dass das gute Miteinander in den unterschiedlichen Bereichen der Hofanlage und im Verein gelingt.  

Daher  ging der Vorsitzende  Heinz Löring in seiner Begrüßung auf die Bedeutung des Ehrenamtes ein und bemerkte, dass die Übernahme eines Ehrenamtes in der gesamten abendländischen Tradition zu einem sinnerfüllten Leben gehört. Schon aus der griechischen und römischen Geschichte ist bekannt, dass jeder männliche Bürger sich nicht nur für das Gemeinwohl zu interessieren, sondern sich auch zu engagieren hatte. Dieses ehrenamtliche Denken und das damit verbundene freiwillige Handeln gehört auch zur deutschen Geschichte. Nur während der Nazi-Zeit wurde es zur Pflicht, ein Pflichtjahr zu leisten.

Ohne den Einsatz der ehrenamtlich helfenden Mitglieder könnte die Hofanlage des Heimathauses nicht bewirtschaftet  werden. Da sich Danken, so Heinz Löring, immer auf etwas Vergangenes bezieht, war sein Dank mit der Hoffnung verbunden,  dass sich  auch in Zukunft viele Mitglieder ehrenamtlich in die Arbeit im Verein und im Heimathaus Hovesaat einbringen.   

  • 1
  • 2
  • 3
  • IMG_1552
  • IMG_1554
  • IMG_1555
  • IMG_1556
  • IMG_1557
  • IMG_1558

 

Maiandacht im Grünen am Heimathaus Hovesaat

 Maiandacht 2018

Es ist seit einigen Jahren Brauch, dass der Heimatverein Rheine zur plattdeutschen  Maiandacht im Grünen einlädt. So auch in diesem Jahr.

Am Freitag, dem 25. Mai trafen sich ca. 60 Personen am Bild der Mutter Gottes um in plattdeutscher Sprache zu beten und zu singen. Der Bildstock wird liebevoll gepflegt und vermittelte mit Kerzen und Blumen geschmückt eine gute Atmosphäre. Gestaltet wurde die Andacht von Pfarrer Erich Elpers und Margret Pentzek vom Heimatverein. Der Gitarrenkreis aus St Antonius begleitete die Feier musikalisch.

Der Vorsitzende, Heinz Löring begrüßte die Gäste und gab das Wort an Pfarrer Erich Elpers. Der verstand es in plattdeutscher Sprache Maria zu würdigen und stellte den Bezug zu unserer Zeit und unseren Aufgaben im Leben heute dar. Upp plattdütsch sagg he:,, Wu wass dat wull för Maria? Äs jung Wicht een Kind to kriegen ohne Vadder. Wass dat anners es vandage.
De Lüde sind nich fröndlik, wenn se nich wiet, wat dor würklich Sake is. Un in de Tiedt besoch Maria öhre Cousine Elisabeth,
de auk in Ümstännen wass. in dat Hus von Elisabeth singt Maria to Ehre Goutts dat us bekannte Magnificat. ,, Mine Siäle is vull von Gotteslouw, un min Geist kann sik nich Laoten för Fraide üwer Gott, de min Heiland is.'' So was Maria, auk in Naut konn se glaiben un Gott priesen, weil se upp em vertrude. Se häff beliäwt wu öhren Souhn de Menschken in Naut holpen  häff, de Kranken  un alle de ehm naidig brukten.

So gelang es Pfarrer Elpers, die Verbindung zu uns herzustellen, indem er auf Randgruppen, Flüchtlinge und Kranke hinwies, die unsere Hilfe brauchen. Zum Schlusss stellten die Teilnehmer ihre Kerzen vor den Bildstock um ihre Bitten damit zu unterstreichen.

Heinz Löring dankte allen Helfern und lud zum geselligen Teil ein. Am Heimathaus war der Grill bereit und das Ehepaar Strecker bewirtete alle auf das Beste. So war für Körper, Geist und Seele alles getan und der Abend klang aus mit der Bitte, die Tradition beizubehalten.


 


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen